Was ist eigentlich Inositol?

 

 

Inositol ist eine Vitamin-B-ähnliche Substanz, welche vom eigenen Körper in geringen Mengen aus Glukose hergestellt werden kann. Es ist also ein natürliches Molekül und in allen Körperzellen zu finden - am höchsten konzentriert liegt es im Gehirn, Herz, und in den Linsen unserer Augen vor. Hierbei handelt es sich um Hexahydroxyclohexane, ein alkoholischer Zucker mit der chemischen Formel C6H12O6. Es gibt insgesamt 9 verschiedene Formen von Inositol, wobei die wichtigsten und am meisten erforschten Formen Myo-Inositol (MI) und D-Chiro-Inositol (DCI) sind. Diesen werden unter anderem auch insulinsensibilisierende Funktionen zugeschrieben.

 

Damit unser Körper gesund erhalten bleibt, wird eine kleine Menge an Inositol benötigt, da es den Fettstoffwechsel unterstützt, indem es den Transport von Fetten in unserem Körper fördert. Zudem spielt Inositol bei der Produktion gesunder Zellen im Rückenmark sowie im Darm eine wichtige Rolle und ist auch essenziell für den Schutz der Arterien bei erhöhten Cholesterinwerten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Inositol auch positiv zum natürlichen Haarwuchs beitragen kann.

 

MI ist das am häufigsten vorkommende Stereoisomer von Inositol und dient nicht nur als Vorläufermolekül für die Inositol-Lipidsynthese, sondern auch als ein physiologisch wichtiger Osmolyt. Es hat eine chemische Struktur, die ähnlich wie die von Glukose ist. Im Körper durchläuft es oft eine Epimerisierung, um DCI für eine gesunde MI:DCI Balance herzustellen.

 

Wie auch DCI dient MI als ein sekundärer Botenstoff; MI und DCI werden jedoch jeweils andere Aufgaben zugeschrieben, da beide Teil zweier unterschiedlicher chemischer Mediatoren sind.

 

MI ist an der Aktivierung des Glukosetransports sowie der Glukoseaufnahme beteiligt, wodurch die Abnahme unseres Blutzuckerspiegels unterstützt werden kann. Außerdem ist MI der sekundäre Botenstoff für das follikelstimulierende Hormon (FSSH). Dies ist besonders bei Frauen mit PCOS von großer Wichtigkeit, denn das FSH Signal ist aufgrund des MI-Defizits in den Eierstöcken beeinträchtigt, was sich wiederum negativ auf den Zyklus sowie die Fruchtbarkeit auslösen kann.

 

Studien haben bereits gezeigt, dass die Einnahem von Myo-Inositol einen besonders positiven Effekt bei Frauen mit Kinderwunsch sowie PCOS haben kann.

 

Bei Frauen mit PCOS führte die regelmäßige Einnahme von Myo-Inositol zu einer Verbesserung der Symptome sowie einer Reduktion des Androgenlevels. In diesem Zusammenhang wurde eine Regulation des Cholesterinlevels gefunden, was bedeutet, dass Fett im Körper besser verarbeitet werden konnte und infolgedessen sowohl der Appetit als auch das Gewicht reduziert wurden.

 

Andere Vorteile von Myo-Inositol, die bereits durch die Forschung bestätigt wurden, sind:

  • erhöhte Sensitivität von Serotoninrezeptoren
  • verbesserte Spermienaktivität und Spermienproduktion in Männern
  • verbesserte Eizellenqualität in Frauen
  • Vorbeugung von Stoffwechselstörungen

 

DCI ist in hohen Mengen im Fett, Leber, Gehirn und Nierenphospholipiden zu finden und ist Mediator bei der Transaktion des Insulinsignals. Es dient dazu, die Dephosphorisierung der Glykogensynthase und Pyruvatdehydrogenase zu beschleunigen und die Enzyme der nicht-oxidativen und oxidativen Glukoseentsorgung zu begrenzen. Anders gesagt: DCI ist an Prozessen der Insulin-abhängigen Synthese von Androgynen und der Glukosespeicherung beteiligt. Zudem wird ein kleiner Anteil von MI in unserem Körper durch das Enzym Epimerase, welches durch Insulin stimuliert wird, in DCI konvertiert. Sinkt die Konzentration an DCI, besteht die Möglichkeit, dass sich eine Insulinresistenz entwickelt, was wiederum dazu führt, dass der Glukosespiegel im Blut erhöht bleibt.

 

Eine bestimmte Menge an Inositol - insbesondere MI und DCI - ist also essentiell, um unseren Körper gesund zu halten, da es …

… den Fettstoffwechsel unterstützt, indem es den Transport von Fetten in unserem Körper fördert

… an der Produktion gesunder Zellen im Rückenmark sowie im Darm beteiligt ist … eine wichtige Rolle für den Schutz der Arterien bei erhöhten Cholesterinwerten spielt

… unterstützend bei Haarwuchs wirkt

 

Aber was ist dann genau das Besondere an ZYKLOSITOL? Mit ZYKLOSITOL bieten wir dir eine balancierte MI- und DCI-Zufuhr im idealen 40:1 Verhältnis sowie der empfohlenen Tagesverzehrmenge an Folsäure. Im nächsten Blogpost werden wir genauer auf das 40:1 Verhältnis und dessen Vorteile eingehen.

1 Kommentar

  • Hallo
    Wie nehme ich es richtig ein?
    Wäre ein scub am morgen und am abend, stimmt das? Oder nimmt man es anders ein?
    Freundliche Grüsse
    Doris

    Doris

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